Eine Fahrt unter Alkohol, ein Brief von der Führerscheinstelle – und plötzlich steht die MPU im Raum. Viele fühlen sich in diesem Moment überfordert oder schämen sich. Das musst Du nicht. Bei meiner MPU-Vorbereitung wegen Alkohol in Oberhausen schauen wir gemeinsam und ohne Vorwürfe darauf, wie es dazu gekommen ist und was sich seitdem verändert hat.
Wann wird eine MPU wegen Alkohol angeordnet?
Die Führerscheinstelle ordnet eine MPU an, wenn sie Zweifel hat, ob Du sicher mit Alkohol umgehen kannst. Typische Anlässe sind:
- Eine Fahrt mit 1,6 Promille oder mehr (bzw. 0,8 mg/l Atemalkohol). Hier ist die MPU in der Regel Pflicht, auch beim ersten Mal.
- Wiederholte Fahrten unter Alkoholeinfluss, auch mit geringeren Werten.
- Unter Umständen schon ab 1,1 Promille, wenn Du trotz dieses Werts keine Ausfallerscheinungen gezeigt hast. Das werten Gerichte als Hinweis auf eine Gewöhnung an Alkohol.
- Sonstige Hinweise auf Alkoholmissbrauch, auch ohne Fahrt im Straßenverkehr.
Was in Deinem Fall genau gilt, steht in der Anordnung der Behörde und in Deiner Führerscheinakte. Genau die schauen wir uns in der Vorbereitung gemeinsam an. Bei rechtlichen Fragen, etwa zur Sperrfrist, ist eine Fachanwältin oder ein Fachanwalt für Verkehrsrecht die richtige Adresse.
Worauf es bei der MPU wirklich ankommt
Die Gutachterin oder der Gutachter will nicht hören, dass Du „nie wieder trinkst“. Sie oder er will verstehen, ob sich Dein Umgang mit Alkohol nachvollziehbar und dauerhaft verändert hat. Dafür solltest Du erklären können:
- wie sich Dein Trinkverhalten über die Jahre entwickelt hat,
- in welchen Situationen und aus welchen Gründen Du getrunken hast,
- was Du heute konkret anders machst und seit wann,
- wie Du mit schwierigen Situationen umgehst, damit es nicht wieder passiert.
Auswendig gelernte Antworten fallen im Gespräch schnell auf. Deshalb erarbeiten wir Deine eigenen Antworten, aus Deiner Geschichte heraus.
Abstinenz oder kontrolliertes Trinken?
Ob Du künftig ganz auf Alkohol verzichten solltest oder ein kontrollierter Umgang möglich ist, hängt von Deiner Vorgeschichte ab. In vielen Fällen werden Abstinenznachweise über Urin- oder Haaranalysen erwartet, oft über mehrere Monate bis zu einem Jahr. Diese Nachweise brauchen Zeit und lassen sich nicht nachholen. Deshalb klären wir schon im Erstgespräch, was in Deinem Fall sinnvoll ist und wann Du damit beginnen solltest.
So begleite ich Dich

Als DVPK-geprüfte Kraftfahreignungsberaterin begleite ich Dich Schritt für Schritt: Wir starten mit einem kurzen, unverbindlichen Kennenlern-Call. Danach folgen das Erstgespräch mit ehrlicher Einschätzung, die Besprechung Deiner Akte, mehrere Einzelgespräche und zum Schluss eine realistische MPU-Simulation. Persönlich in der Rübekampstraße 65 in Oberhausen, zum Festpreis.
Mehr dazu findest Du unter Ablauf & Leistungen.
Häufige Fragen zur MPU wegen Alkohol
Wie lange dauert die Vorbereitung?
Das hängt von Deinem Fall ab. Für die Gespräche selbst plane ich meist 11 bis 16 Stunden über mehrere Wochen ein. Wenn Abstinenznachweise nötig sind, bestimmt deren Dauer den Zeitpunkt der MPU, oft sind das 6 oder 12 Monate.
Brauche ich Abstinenznachweise?
Nicht in jedem Fall. Bei hohen Promillewerten, wiederholten Alkoholfahrten oder Hinweisen auf ein Alkoholproblem werden sie aber meist erwartet. Wichtig ist, dass sie nach den anerkannten Richtlinien (CTU-Kriterien) erstellt werden. Ein Test beim Hausarzt reicht nicht. Was in Deinem Fall nötig ist, klären wir im Erstgespräch.
Kann ich auch ohne Vorbereitung zur MPU?
Ja, eine Vorbereitung ist keine Pflicht. Viele unterschätzen aber, was im Gespräch erwartet wird: Es reicht nicht zu sagen, dass Du nicht mehr trinkst. Du musst nachvollziehbar erklären können, warum es passiert ist und was sich verändert hat.
Je früher, desto besser
Viele melden sich erst kurz vor dem MPU-Termin. Auch der ADAC kritisiert, dass Betroffene oft erst beim Antrag auf Neuerteilung von der MPU erfahren, etwa drei Monate vor Ende der Sperrfrist. Dann fehlt die Zeit, gerade für Abstinenznachweise. Deshalb gilt: Je früher Du anfängst, desto entspannter wird es, und desto mehr kannst Du die Veränderung wirklich leben, statt sie nur zu erzählen. Melde Dich gern, auch wenn Du noch gar nicht weißt, ob und wann Deine MPU kommt.
