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Eine Kontrolle, ein positiver Test, und plötzlich ist der Führerschein in Gefahr. Bei Cannabis und anderen Drogen ist die Lage oft verwirrend: Was ist seit der Legalisierung erlaubt, und was nicht? Bei meiner MPU-Vorbereitung wegen Drogen in Oberhausen klären wir gemeinsam, wo Du stehst, und bereiten Dich ehrlich und ohne Vorwürfe auf Deine MPU vor.

Wann wird eine MPU wegen Drogen angeordnet?

Cannabis

Seit dem 1. April 2024 ist Cannabis für Erwachsene in Grenzen erlaubt. Am Steuer gilt aber weiter eine klare Grenze: ab 3,5 ng/ml THC im Blut ist das eine Ordnungswidrigkeit mit Bußgeld, Punkten und Fahrverbot. Eine MPU kommt vor allem dann in Frage, wenn:

  • Du wiederholt unter Cannabiseinfluss gefahren bist,
  • es Hinweise gibt, dass Du Konsum und Fahren nicht sicher trennst,
  • ein Verdacht auf Abhängigkeit besteht,
  • Dir die Fahrerlaubnis wegen Cannabis bereits entzogen wurde.

Wichtig: Für Fahranfänger in der Probezeit und unter 21 Jahren gilt ein absolutes Cannabisverbot am Steuer. Auch Cannabis zusammen mit Alkohol ist verboten und wird deutlich härter bestraft.

Andere Drogen

Bei Kokain, Amphetamin („Speed“), Ecstasy, Crystal oder Heroin ist die Lage strenger: Hier reicht schon der einmalige Konsum, damit die Behörde Dich als nicht geeignet zum Fahren einstuft, auch wenn Du gar nicht unter Einfluss gefahren bist. Für die Neuerteilung brauchst Du dann in der Regel eine MPU und Abstinenznachweise.

Was in Deinem Fall genau gilt, steht in der Anordnung der Behörde und in Deiner Führerscheinakte. Bei rechtlichen Fragen ist eine Fachanwältin oder ein Fachanwalt für Verkehrsrecht die richtige Adresse.

Worauf es bei der MPU wirklich ankommt

Die Gutachterin oder der Gutachter will verstehen, wie Dein Konsum entstanden ist und ob die Veränderung echt und stabil ist. Dafür solltest Du erklären können:

  • wie, wann und in welchem Umfeld Du konsumiert hast,
  • welche Rolle die Drogen in Deinem Leben gespielt haben, zum Beispiel Entspannung, Abschalten, Dazugehören,
  • was Du heute anders machst, seit wann und warum,
  • wie Du mit Situationen umgehst, in denen früher konsumiert wurde, und mit Deinem alten Umfeld.

Auswendig gelernte Antworten fallen im Gespräch schnell auf. Deshalb erarbeiten wir Deine eigenen Antworten, aus Deiner Geschichte heraus.

Abstinenz oder sicheres Trennen?

Ob Du künftig ganz verzichten solltest oder ob bei Cannabis ein sicheres Trennen von Konsum und Fahren ausreichen kann, hängt von Deiner Vorgeschichte ab. Bei harten Drogen, regelmäßigem Konsum oder Mischkonsum werden in der Regel Abstinenznachweise erwartet, oft über 6 oder 12 Monate, per Urin- oder Haaranalyse nach den anerkannten CTU-Kriterien. Das klären wir gleich im Erstgespräch, denn diese Zeit lässt sich nicht nachholen.

So begleite ich Dich

MPU-Vorbereitung wegen Drogen und Cannabis bei Coach Dilly in Oberhausen

Als DVPK-geprüfte Kraftfahreignungsberaterin begleite ich Dich Schritt für Schritt: vom kurzen, unverbindlichen Kennenlern-Call über das Erstgespräch mit ehrlicher Einschätzung, die Besprechung Deiner Akte und mehrere Einzelgespräche bis zur realistischen MPU-Simulation. Persönlich in der Rübekampstraße 65 in Oberhausen, zum Festpreis.

Mehr dazu findest Du unter Ablauf & Leistungen.

Häufige Fragen zur MPU wegen Drogen

Wie lange ist Cannabis nachweisbar?

Das hängt stark davon ab, wie oft Du konsumierst. Im Blut ist der Wirkstoff THC bei gelegentlichem Konsum meist nur Stunden nachweisbar, bei regelmäßigem Konsum oft mehrere Tage. Im Urin sind Abbauprodukte Tage bis Wochen nachweisbar, in den Haaren Monate. Wann Du wieder fahrtauglich bist, lässt sich nicht sicher berechnen.

Muss ich nach der MPU für immer verzichten?

Bei harten Drogen oder einer fortgeschrittenen Problematik: ja, dann ist dauerhafter Verzicht der sichere Weg. Bei Cannabis kann es in manchen Fällen ausreichen, Konsum und Fahren zuverlässig zu trennen. Was für Dich gilt, schauen wir uns gemeinsam ehrlich an.

Reicht ein Drogentest beim Hausarzt?

Nein. Für die MPU zählen nur Abstinenznachweise, die vorher vereinbart und nach den CTU-Kriterien durchgeführt werden, also unangekündigte Urinkontrollen oder Haaranalysen bei einer anerkannten Stelle.

Je früher, desto besser

Gerade wenn Abstinenznachweise nötig sind, entscheidet der Start über den Zeitpunkt Deiner MPU. Melde Dich deshalb gern früh, auch wenn Du noch gar nicht weißt, ob und wann Deine MPU kommt.